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Schichtaufnahme der Netzhaut / OCT

Eine OCT-Untersuchung der Netzhaut gibt Auskunft über die Beschaffenheit und den Zustand jeder einzelnen Netzhautschicht. Diese Untersuchung kann helfen, beginnende Krankheitsanzeichen in der Netzhaut zu erkennen. Ähnlich dem Ultraschall werden dabei einzelne Gewebeschichten mit einem Lichtstrahl berührungslos abgetastet und im Querschnitt dargestellt. Die Untersuchung erfolgt ohne die Zugabe von Medikamenten und ist vollkommen schmerzfrei.

In der Vergangenheit konnte eine sogenannte Funduskopie oder eine Fundusphotographie die Ansicht der Netzhaut "von oben als Ganzes" zeigen. Mit dem OCT it nun tatsächlich jede Schicht der Netzhaut zu erkennen. 

Insbesondere bei Maculadegenerationen (feucht und trocken), bei diabetischen Netzhauterkrkankungen oder auch bei Gefässverschlüssen sind nun Details erkennbar, die mit den herkömmlichen Verfahren teils schlecht oder gar nicht sichtbar waren. Anders als bei einer Fluoreszenzangiographie (Farbstoffes) wird kein Medikament in die Blutbahn gespritzt. 

Die Untersuchung der Netzhaut mit dem OCT ist schmerzfrei, dauert etwa 5 Minuten und kann meistens ohne Pupillenerweiterung durchgeführt werden. Dieses moderne Verfahren geht allerdings oft über den Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung hinaus. Ihre gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten für diese Untersuchung teilweise im Rahmen sogenannter Selektivverträge. 

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